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§ 146a AO
Kurz und bündig




Was bedeutet dieser Paragraph?

Es handelt sich dabei um das Verhindern von Manipulationen an digitalen Grundaufzeichnungen. Das Finanzamt will dafür sorgen, dass keine nachträglichen Änderungen von Buchungen möglich sind. Alle Software-Hersteller sind gesetzlich verpflichtet (wenn sie damit werben, dass das Produkt gesetzeskonform ist), sämtliche gesetzlichen Anforderungen, inkl. zertifizierten Modulen, gerecht zu werden. Ebenso ist der Geschäftsinhaber / die Geschäftsinhaberin gesetzlich verpflichtet, ausschließlich solche Software einzusetzen. Jedoch: Immer vorausgesetzt, dass man zu der Gruppe gehört, die dem Paragraphen 146 a AO unterliegt.



Wer unterliegt dem § 146a AO?

So eindeutig ist das nicht zu beantworten. Es gibt, wie überall, reichlich Ausnahmen und Sondergenehmigungen. Ein Kiosk-Besitzer, oder ein Würstlbuden-Inhaber braucht sich an den Paragraphen nicht zu halten. Selbst wenn er 200.000 EUR Umsatz hat. Beiden ist nicht zuzumuten, dass sie jeden einzelnen Kunden und dessen Daten erfassen und eine Rechnung drucken. Der Zeitaufwand wäre enorm - man stelle sich die lange Menschen-Schlange am Kiosk vor. Ebenso wenn man nur 1 Kunden pro Woche hat und einen Umsatz von wenigen Euros. Dies würde auch nicht verhältnismäßig sein was der Paragraph 146a AO verlangt. Wer aber reichlich Kunden verwaltet, reichlich Rechnungen druckt, BONs druckt, ordentlich Umsatz hat, der wird wohl eine zertifizierte Kasse benötigen. Klären Sie das mit Ihrem Finanzamt ab. Es gibt dort auch Anträge auf Befreiung. Hinweis: Steuerberater sind oftmals der falsche Ansprechpartner.



Was bedeutet dieses Zertifikat?

Das Zertifikat ist die Erlaubnis, eine bestimmte Software, oder eine bestimmte Kasse, einsetzen/verkaufen zu dürfen. Ein Software-Hersteller kann ein Modul programmieren, dieses beim BSI (Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik) prüfen lassen, und anschließend eine Zertifizierung (Genehmigung zum Einsatz) erhalten. Ebenso ein Registrier-Kassenhersteller. Nach meinen letzten Recherchen kostet solch eine Zertifizierung ab 12.500 EUR plus Märchensteuer. Wenn aber der Hersteller hinterher eine kleine Kleinigkeit an dem Modul ändert, kann er das Prozedere gleich nochmal machen und wieder reichlich Geld hinlegen.



Hat Studio4all solch ein Modul?

Studio4all hat ein sehr sicheres Modul, welches die nachträgliche Manipulation an Buchungen quasi unmöglich macht. Alles wird akribisch in der Software dokumentiert, selbst wenn man den Preis eines Artikels ändert, oder eine Dienstleistung löscht. Diese Doku wird mehrfach hoch-verschlüsselt gespeichert. Auch in der Datenbank kann eine Manipulation (falls dies ein Super-Hacker schafft), jederzeit nachgewiesen werden. Dieses Modul ist allerdings nicht BSI-zertifiziert. Sollten Sie dem Pragraphen 146a AO unterliegen, können Sie Studio4all zur Verwaltung Ihrer Finanzen nicht einsetzen. Zur Kundenverwaltung, Terminverwaltung, Mitarbeiterverwaltung, Lagerverwaltung, etc. können Sie Studio4all jederzeit nach wie vor einsetzen.



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